Just do it!

DJANE DUO INTERSTELLAR SUPERNOVA IM INTERVIEW

Passend zum Weltfrauentag haben wir von # ONE MORE STORY uns einiges überlegt. Den krönenden Anfang macht dieses galaktische Interview mit unserer lieben Leonie Gerner, die sonst all diese tollen Beiträge hier verfasst, und ihrer DJ Partnerin Anabel Stiehle. Die zwei Power Frauen haben nämlich ihre Leidenschaft für Musik zum Beruf gemacht und legen als Interstellar Supernova auf. Wie es dazu kam und wie sie sich in einer eher Männer dominierten Branche behaupten veraten sie uns jetzt:

# ONE MORE STORY: Ihr Lieben, ihr bildet zusammen ein DJane Duo, wie kam es dazu und wie seid ihr auf den Namen gekommen? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Durch unsere gemeinsame Liebe zur elektronischen Musik, hatte sich das schon lange angebahnt und letztendlich aus einer Sektlaune heraus manifestiert. Bei der Namensfindung war es etwas komplizierter, doch im Mystischen des Interstellaren verbunden mit der Gewalt der Supernova haben wir uns passend widergespiegelt gefunden.

# ONE MORE STORY: Wie lange kennt ihr zwei euch schon? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Wir kennen uns über eine gemeinsame Freundin, schon seit über 10 Jahren. Die Musik hat uns glücklicherweise noch enger zusammengebracht.

# ONE MORE STORY: Welche Art der Musik spielt ihr vorzugsweise? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Unser Musikgeschmack findet sich irgendwo zwischen sphärischen Electro Beats und knackigen Bässen wieder.

# ONE MORE STORY: Wie positioniert man sich als Frauen-DJ-Team auf dem Markt?

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Wir möchten voranging durch unseren Stil und unsere Musikauswahl ernstgenommen werden. Nichtsdestotrotz stehen wir natürlich noch sehr am Anfang und versuchen vor allem durch Freude an der Musik zu überzeugen. Spaß spielt dabei die größte Rolle und das merken wir auch an den Reaktionen der Leute, die zu unserer Musik feiern.

# ONE MORE STORY: Seht ihr in der Branche eine Gleichberechtigung? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Definitiv gibt es da noch viel Luft nach oben, dennoch lässt sich eine positive Veränderung in die richtige Richtung nicht leugnen und mittlerweile füllen auch weibliche DJs ganze Hallen und werden auf großen Festivals gefeiert.

# ONE MORE STORY:  Was würdet ihr euch wünschen für die Entwicklung bezüglich weiblicher DJs?  

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Musikgeschmack ist nicht Geschlechter spezifisch, es wäre schön, wenn sich das der ein oder andere Booker zu Herzen nähme. Denn nach wie vor, werden Frauen in dieser Branche weniger ernst genommen als Männer und gerne belächelt, wenn sie ihre Leidenschaft professionalisieren wollen.

# ONE MORE STORY: Wie kann ich mir so einen Gig bei Euch vorstellen – erzählt mal! Wie bereitet ihr euch vor? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Grundsätzlich sind wir immer auf der Suche nach neuen Tracks und treffen uns dann einige Tage vor den Gigs zum Austausch und um die passende Richtung zum Anlass festzulegen. Vor dem Auftritt treffen wir uns zu einem Glas Sekt und fahren dann gemeinsam zur Venue.

# ONE MORE STORY: Seid ihr aufgeregt vor den Gigs? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Anfangs waren wir natürlich sehr aufgeregt, doch mittlerweile mischt sich das mit Vorfreude zu einem sehr schönen Gefühl.

# ONE MORE STORY: Was war bis heute euer spannendstes Erlebnis? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Es war unfassbar für uns, dass wir nach einem unserer ersten Gigs auf dem Pangea Festival ein so unglaublich gutes Feedback bekommen haben und einige Einladungen, wie zum Beispiel auf ein argentinisches Festival. Das wurde nur noch getopt als wir zum ersten Mal den Hopper Flor im Kater Blau in Berlin gefüllt haben.

# ONE MORE STORY: Gab es den Moment wo die Technik versagt hat und ihr improvisieren musstet? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Den gab es tatsächlich schon sehr am Anfang wodurch wir kurzzeitig sehr verunsichert waren. Doch mittlerweile versuchen wir uns von solchen Komplikationen nicht mehr aus der Fassung bringen zu lassen und auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

# ONE MORE STORY: Was war Eure Motivation Musik aufzulegen? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Unser Ansatz bestand darin wieder mehr Emotionen und Gefühl auf die Tanzfläche zu bringen. Dass der Bedarf daran so groß ist und wir dadurch in so kurzer Zeit so schöne Buchungen bekommen würden, hätten wir nie gedacht. Außerdem hat es uns natürlich gereizt zu testen, ob wir als Frauen in einer Männerdomaine bestehen können. 

# ONE MORE STORY: Wo geht die Reise hin? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Im besten Falle zu vielen schönen Orten auf der ganzen Welt, aber auch in der Kneipe ums Eck haben wir zu zweit die beste Zeit und sind dankbar dafür diese spannende Reise miteinander erleben zu können.  

# ONE MORE STORY: Wieviel Anabel und Leonie steckt in Eurer Musik? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Unser Musikgeschmack ist sich generell schon sehr ähnlich, aber wir lassen uns immer wieder gerne voneinander inspirieren. Unterm Strich könnte man sagen, man bekommt Anabel und Leonie zu 90%, denn wir spielen grundsätzlich nur das, was wir auch am liebsten hören würden.

# ONE MORE STORY: Wie würdet ihr euren Mode Stil beschreiben?

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Leonie: Eher dezenter aber meine Lieblingsteile im Schrank sind definitiv Oversize Blazer, highwaist Jeans, Black & White oder auch Monochrom.

Anabel: Ich kombiniere in meinen Outfits gerne ein ausgefallenes Teil zu einem sonst eher schlichten Look. All Black oder All White geht immer, aber ich breche das dann gerne mit einer eher ungewöhnlichen Farbe.

# ONE MORE STORY: Was sind eure Lieblingsteile für 2020? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Anabel: Stiefel, von Cowboy bis Overknees geht alles. Leonie: Jumpsuits sind meine Alltime Favourites. So wie der von # ONE MORE STORY, den ich bei meinem letzten Gig bei dem Event von Musequality getragen habe.

# ONE MORE STORY: Was zieht ihr am liebsten zu euren Gigs an? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Bei unseren Gigs darf es gerne etwas aufregender und ausgefallener sein. Wir haben dadurch unsere Liebe zu transparenten Tops und Glitzer entdeckt 😉

# ONE MORE STORY: Ist es immer noch so, dass man am besten nur schwarze Outfits in den Klubs trägt (a la Berghain) oder welche Farben tragt ihr gerne zu euren Gigs? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Generell liegt man mit Schwarz natürlich selten falsch, aber mittlerweile setzen sich Farbe sogar im Berliner Nachtleben immer mehr durch. Das haben wir mit Sicherheit vor allem den Festivals zu verdanken, die immer mehr Augenmerk auf Individualität legen, was man nicht nur in den Outfits, sondern auch in der aufwendigen Dekoration wiederfindet.

# ONE MORE STORY: Findet ihr, dass bei weiblichen DJs mehr auf das Aussehen und Styling geachtet wird als bei euren männlichen Kollegen? (a la „sex sells“) 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Das ist sicherlich immer noch so, aber wir würden es natürlich begrüßen, wenn die Männer gleichziehen und sich auch etwas mehr Mühe geben würden.

# ONE MORE STORY: Wieso habt ihr euch entschieden das zu zweit durchzuziehen? Hättet ihr das alleine auch gewagt? 

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Zu zweit macht alles mehr Spaß und es tut gut, in Momenten des Zweifels jemanden neben sich zu haben, der einen auffängt und stärkt.

# ONE MORE STORY: Wenn ihr den vielen Powerfrauen da draußen einen Rat mit auf den Weg geben würdet, was wäre es?

INTERSTELLAR SUPERNOVA: Just do it!!

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