Make your dreams come true

SO SETZT DU DEINE TRÄUME UM

Ach ja, zwei Monate des Jahres sind schon fast wieder rum und von den guten Vorsätzen ist häufig nicht mehr geblieben als die schwache Erinnerung an den besagten Silvesterabend, der gerne als Neustart dient. Das neue Jahr, soll frischen Wind und vor allem viel Gutes mit sich bringen. Wir nutzen die Zeit um Weihnachten und Neujahr gerne, um uns zu reflektieren, Dinge aufzuzählen, die wir besser machen könnten und Wünsche fürs neue Jahr zu definieren. Natürlich kommen da vor allem Wünsche nach mehr Gesundheit, Geduld, Erfolg und Familie auf den Tisch. Löblich, aber häufig eben auch nur ein Wunsch. So richtig bleiben die meisten dann doch nicht dran, und spätestens bei der nächsten Feier sind all diese Vorsätze wieder über Bord geworfen. Viele von uns, mich eingeschlossen, machen von Anfang an den Fehler, dass wir uns unserer Wünsche und Vorsätze zwar bewusst sind, diese aber nicht wirklich in den Alltag integrieren. So würde es zum Beispiel Sinn machen, die konkreten Zielsetzungen schriftlich festzuhalten und diesen Zettel leicht erreichbar und zugänglich zu verwahren. So zum Beispiel im Auto, im Portemonnaie oder auch an der Pinnwand. Das ständige daran erinnert werden gibt dem Wunsch mehr Bedeutung und erinnert uns vor allem immer wieder an die Idee, vielleicht doch ein bisschen umsichtiger und achtsamer zu sein. Natürlich ist es absolut menschlich auch mal zu scheitern oder Misserfolge einzustreichen, insofern – sei nicht zu streng zu dir selbst.

# SEI STOLZ AUF DICH

Wenn aber ein Vorsatz tatsächlich in die Tat umgesetzt wird und du dich mehr oder weniger beständig an den Plan hältst den du vor ein paar Monaten ausgeheckt hast, dann hast du allen Grund stolz auf dich zu sein. Lob dich selber! Und jeder der dich in deinem Eigenlob bremsen will – höre nicht auf sie oder ihn, denn dein Lob an dich selbst ist absolut gerechtfertigt. Außerdem hat Eigenlob auch einen ganz praktischen Hintergrund, es motiviert zum Weitermachen. Also lass dir nichts erzählen und lobe dich – das sollen dir die anderen erst einmal nachmachen! Kleine Belohnungen sind übrigens auch erlaubt und sogar sinnvoll, denn diese kleinen Nettigkeiten an dich selbst steigern wiederum deine Motivation. Mit der “Wish, Outcome, Obstacle, Plan” (WOOP – Wunsch, Ergebnis, Hindernis, Plan)-Methode kommst du deinem Ziel übrigens besonders schnell nah. Und so funktioniert es: Ebenso wie beim positiven Denken, stellt man sich intensiv die Erfüllung eines Wunsches vor und fragt sich gleichzeitig: “Welche Hindernisse könnten mir dabei im Weg stehen? Was könnte mich zurückhalten oder was könnte mich stoppen?” Diese Hindernisse können Emotionen wie Angst oder Ärger sein, irrationale Überzeugungen oder auch schlechte Angewohnheiten. Der Plan hilft dabei, die besonders schwierigen inneren Hindernisse wirklich aus dem Weg zu räumen. Entwickelt wurde diese Methode übrigens von Gabriele Oettingen. Probiere es mal aus – du wirst sehen, es kann funktionieren.

# BLEIB DRAN

Auch wenn es oft nicht klappt und man selbst frustriert ist, dass man es mit den guten Vorsätzen nicht hinbekommt, bleib dran. Denn schon kleine Veränderungen, Baby Steps, sind es absolut wert. So ist es auch vollkommen okay seinen Plan nicht strikt und ohne “Cheat days”, durchzuziehen. Gönn dir zwischendurch was, belohne dich, sei stolz auf dich, schaffe kleine Etappenziele und sei vor allem nicht zu streng mit dir. Es ist wichtig Visionen und Träume zu haben und auch zu verwirklichen. Das muss nicht beim ersten Mal gelingen, aber vielleicht beim zweiten oder dritten und dann fühlt es sich umso schöner an. Das Bewusstsein, etwas geschafft zu haben, lässt uns oft über uns hinauswachsen und kann neue spannende Visionen anstoßen. Am Ende sind wir aber alle immer noch Menschen, mit Gewohnheiten, mit erlernten Lastern, die zu uns gehören und das ist auch vollkommen ok. Es wurde sogar mal behauptet, mit 30 Jahren sei der Charakter ausgereift – ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass das nicht stimmt, es gibt immer Luft nach oben und Platz sich weiterzuentwickeln. Aber so lässt es sich natürlich schönreden und leicht machen – kein Wunder, dass es so vielen Leuten schwer fällt alte Verhaltensmuster zu durchbrechen. Setz dir Ziele, die dir wirklich wichtig sind zu erreichen, je weniger “notwendig” das Erreichen des Zieles erscheint, umso schwerer fällt es uns die Energie aufzubringen dran zu bleiben. Der erste Schritt ist damit getan sich dessen bewusst zu werden, was es uns Gutes tun kann dieses Ziel zu erreichen, wenn man dann anfängt sich mit dem Thema zu beschäftigen und merkt, dass es tatsächlich etwas mit uns macht, dann hat uns der Ehrgeiz auch schon gepackt. Aber nicht vergessen, es ist völlig okay die guten Vorsätze auch mal für ein paar Tage zu vergessen. Der Zettel in unserer Tasche wird uns ohnehin wieder daran erinnern. Übrigens: es ist auch heute nicht zu spät sich ein paar Wünsche aufzuschreiben, schließlich sind die guten Vorsätze nicht an Neujahr gebunden.


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