ONE MORE STORY FASHION PORTRAIT

Mode Designerin Christina 

Mein Name ist Christina. Ich bin im September 2011 nach München gezogen und habe 3 Jahre lang an der internationalen Modeschule Esmod Modelismus und Stilismus studiert. Anschließend arbeitete ich 9 Monate als Praktikantin bei Talbot Runhof. Dort war ich sowohl im Atelier als auch in der PR Abteilung tätig. Als nächste Station ging es für mich dann zu More&More und bildet gleichzeitig meine letzte Stelle vor #ONE MORE STORY. Dort war ich, wie auch heute noch, für die gesamten Bottoms zuständig. Anfang 2017 habe ich dann bei #ONE MORE STORY als Senior Designer Woven angefangen und seither, bis auf die Warengruppe Strick, auch mit allen Warengruppen gearbeitet.

Schon im Kindesalter war ich von der Welt der Mode fasziniert. Damals habe ich noch bei meiner Oma Kleidung aus den wöchentlichen Katalogen ausgeschnitten. Mit 10 Jahren habe ich dann mein erstes Illustrationsbuch bekommen und mir selbst das Zeichnen beigebracht. Nach dem Abitur war mir sofort klar, dass ich an meinem Traum Modedesignerin zu werden, festhalten möchte.

# Fashion Lover

Designerin zu sein gibt mir die Chance meine individuelle Wahrnehmung der Umwelt, der Gesellschaft und Kultur, der Menschen, in meine Arbeit einfließen zu lassen. Für mich gibt es kein vergleichbares Gefühl als das der Inspiration, und daraus etwas zu erschaffen, das Menschen tragen wollen. Durch mein Elternhaus und den eigenen Betrieb zu hause, wusste ich schon früh, was richtiges Anpacken bedeutet. Und auch während meines Studiums habe ich oft, bis früh in die Morgenstunden gearbeitet, um das Beste aus meinen Dossiers und Kollektionen rauszuholen. Ich würde mich als klassischen Workaholic bezeichnen: Ich arbeite gern und viel, um meine Visionen umzusetzen. Das haben, denke ich, auch Henning und Marianne, Ideengeber/In und Gründer/In der Marke #ONE MORE STORY, wahrgenommen und mir deshalb auch die Position der Senior Designerin zugetraut.

Vor allem die Gegensätze, die sich in meiner Position als Senior Designer vereinen, machen meinen Beruf so spannend und außergewöhnlich. Neben der kreativen Ausarbeitung der Kollektionen und das Entwickeln der für #ONE MORE STORY typischen Designs, trage ich die Verantwortung für das Produkt, einzelne Teammitglieder sowie organisatorische Aufgaben. Zwei sehr unterschiedliche Parts, die jedoch einen guten Ausgleich schaffen. Beide Bereiche leben voneinander, so funktioniert das Eine ohne das Andere nicht.

Ich kann es selbst kaum glauben, doch seit über 3 Jahren bin ich nun Senior Designer bei #ONE MORE STORY. Ich durfte die Marke von Beginn an mit gestalten und zu dem machen, was sie heute ist. Für die Zukunft wünsche ich mir auch weiterhin meine Visionen gestalterisch frei und kreativ umsetzen zu können. Freiheit in meinem Beruf ist für mich essentiell – für meine Kreativität und persönliche Entfaltung.

# Fair Fashion 

Wenn ich mir die Modebranche heute ansehe, dann ist eines klar: Mode gibt es im Überfluss. Die Gesellschaft konsumiert gerne, schnell und viel. Schnell sind die Trends von morgen, Schnee von gestern. Das wiederum beeinflusst natürlich auch die Modebranche und führt zu Überproduktion und Beschleunigung. Daher ist es wichtig, bessere, hochwertige Produkte zu schaffen, als an schlechten festzuhalten. Weg von Fast Fashion zurück zur Langlebigkeit der Mode. Man spürt schon jetzt einen Wandel in der Gesellschaft. Die Menschen wollen weniger und mit viel mehr Bedacht konsumieren. Der Minimalismus ist bei uns angekommen: Lieber weniger als zu viel besitzen, das gibt ihnen ein gewisses Gefühl von Freiheit und Kontrolle zurück. Eine schöne, eine spannende Entwicklung, wie ich finde. Die Modebranche beginnt sich neu zu positionieren, das war lange überfällig.

#ONE MORE STORY in seiner Entwicklung zu beobachte ist spannend,  es ist ein Unternehmen mit vielen verschiedenen Persönlichkeiten. Viele Meinungen, wichtige Entscheidungen, natürlich werden hier und da Kämpfe ausgefochten, das ist normal, wir sind alle Kreative (Stur) – Köpfe. Jeder im Team hat seine Kompetenzen und weiß diese an der richtigen Stelle einzubringen. Es ist wichtig, dass jeder Einzelne Verantwortung für sein Tun übernimmt und das Produkt und die Leistung für die Kundin im Vordergrund stehen. So wird aus einem guten Team ein besonderes Team, das viel erreichen kann und das traue ich #ONE MORE STORY klar zu.

# Be a creator

Zum kreativen Fluss gesellt sich aber auch eines vor allem: gute Organisation. Da wir bei #ONE MORE STORY jährlich zwölf Themen erarbeiten, sprich ein Thema pro Monat, haben wir einen immer wiederkehrenden Rhythmus. Und das ist wichtig – so bleibt in dem kreativen Chaos, was es in unseren Bereichen gerne mal sein darf, eine gewisse Struktur und Ordnung. Auch wir checken morgens erstmal unsere Mails, bevor wir uns

unserer kreativen Arbeit widmen. Neben dem gestalterischen Part eines/r Designers/In, müssen auch wir unseren Hausaufgaben in Form von Markt-/ Trendrecherche nachgehen. Außerdem stehen wir im ständigen Kontakt zu unseren Lieferanten. Zum einen, um an der Kollektion zu arbeiten und diese zu optimieren, zum anderen um uns über neue Trends, Stoffe und Farben zu informieren. Und uns für kommende Kollektionen inspirieren zu lassen. Einer unserer wichtigsten Arbeitsschritte neben dem Designen selbst. Inspiration läuft mir täglich über den Weg. Auf der Straße, im Museum oder beim Shopping im Supermarkt. Ich liebe es meine Umgebung wahrzunehmen und für mich zu interpretieren. Als Designer/In ist man aufgrund des Jobs viel unterwegs. Ob Lieferanten Reisen, Messen, Städtetrips – jeder Ort, jeder Mensch hinterlässt einen Eindruck. Inspiration ist so divers und jeder findet auf ganz unterschiedliche Weise einen Zugang zu ihr.

Ohne diese Inspiration würde mir ein großer, elementarer Teil meines Lebens fehlen! Meine große Leidenschaft war es schon immer meine eigenen Ideen zu verwirklichen. Egal ob in Form eines Acrylbildes, eines Prints oder eben Modeskizzen. Das Schöne daran ist, dass ich am Ende des Schaffensprozesses immer etwas Reales in meinen Händen halte. Als Designerin erfüllt es mich natürlich besonders, Menschen zu sehen, die meine Designs tragen, damit experimentieren und sie zu ihren eigenen machen.

So mache ich es schließlich auch mit meinen eigenen Stil. Ich denke schon, dass ich meine eigene Kleidung anders bewerte als die der anderen. Als kreativer Mensch habe ich das Gefühl, ich muss mein Gespür für Mode und Kombination auch nach außen hin zeigen. Das Designer/Innen nur Schwarz tragen ist übrigens ein Irrglaube.

Hin und wieder gibt es diese besonderen Momente im Leben, die man niemals vergessen wird. Einer davon war definitiv, als ich damals in der Uni einen Wettbewerb bei einer deutschen Modefirma gewonnen habe. Es war das erste Mal, dass Entwürfe von mir produziert wurden – inklusive Hangtag mit meinem Namen drauf. Das war ein einmaliges, unbeschreibliches Gefühl und hat mir gezeigt, dass ich eine Berechtigung in der Branche habe. Seither kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als für und mit Menschen zu kreieren und entwerfen!

# Quality first

Im Job bin ich sehr professionell und kann Dinge und Situationen sachlich regeln. Dennoch behaupte ich, dass gerade die engsten Kollegen/Innen im Design- und Produktteam meine private, weiche Seite kennen. Wir teilen viele persönliche Dinge, unterstützen uns gegenseitig und lachen auch gerne zusammen. Ich habe hier definitiv echte Freunde gefunden. Das empfinde ich als echtes Glück und Mehrwert in meinem Job bei #ONE MORE STORY. Meine bzw. unsere Vision ist es, die Marke noch beständiger zu machen und die aktuelle Handschrift zu festigen. Ich möchte Produkte entwerfen, die die Kundin länger als eine Saison trägt. Zeitlose Designs, die sich an aktuellen Trends orientieren, dennoch beständig sind durch Qualität und Verarbeitung.

Zudem wird es immer wichtiger starke, eigene digitale Marketing- und Vertriebskanäle zu haben. Stationärer Retail wird zunehmend an Relevanz verlieren, daher ist es wichtig die Beziehung mit der Kundin auf diesem Weg lebendig zu halten. Gerade in den heutigen Zeiten ist die emotionale Bindung zum Kunden unabdinglich – daran wird bei #ONE MORE STORY gerade fleißig gearbeitet.

Neben dem Job gibt es natürlich auch noch die private Christina. Neben meinen Freunden und meiner Familie beschäftige ich mich am liebsten mit Sport. Eines meiner wichtigsten Rituale, um vor oder nach der Arbeit abschalten zu können. Das schaffe ich allerdings auch mit meinen Freunden in einer Bar :). Zudem haben sich ein paar meiner kreativen Freunde zu einer Art Künstlerkollektiv zusammengeschlossen. Wir haben ein gemeinsames Atelier, in dem wir gemeinsam, oder auch allein, an privaten und beruflichen Projekten arbeiten, um so unseren ganz eigenen kreativen Ideen freien Lauf zu lassen. Das stellt für mich eine große Freiheit dar.

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